Für Kiel unter Strom

CO₂ Einsparung
elektrisch gefahren
E-Busse

Projekt-Ticker

In der Schleusenstraße geht es voran

In der Schleusenstraße geht es voran

Am 18.09.2020 wurde das Trafo-Häuschen in der Schleusenstraße aufgestellt. So sieht es jetzt vor...weiterlesen

Offizielle Einweihung des ersten E-Busses

Offizielle Einweihung des ersten E-Busses

Für die KVG Kieler Verkehrsgesellschaft mbH ist der 14.09.2020 eine besondere Premiere. Der ...weiterlesen

Kunst in der Adalbertstraße

Kunst in der Adalbertstraße

Auch in der Adalbertstraße gehen die Arbeiten unseres Graffiti-Künstlers Barry Künzel weiter. ...weiterlesen

In Suchsdorf wird gebaut

In Suchsdorf wird gebaut

Am 13.07.2020 begannen die Arbeiten an der Suchsdorfer Endhaltestelle Rungholtplatz, die sowohl ...weiterlesen

Die erste Ladestation wird bunt

Die erste Ladestation wird bunt

Am 27.06.2020 war es soweit. Der Street-Art Künstler Barry Künzel hat begonnen die Ladestation ...weiterlesen

Erste Vorabnahme im Werk ist erfolgt

Erste Vorabnahme im Werk ist erfolgt

Am 07.07.2020 ist die erste Vorabnahme der neuen E-Busse im niederländischen Werk der Firma VDL in ...weiterlesen
Fahrpersonal-Schulungen gestartet

Fahrpersonal-Schulungen gestartet

Trotz Corona sind unsere Schulungen für das Fahrpersonal bereits gestartet. Unsere ...weiterlesen

Meilenstein erreicht: Die erste Ladestation ist fertig

Meilenstein erreicht: Die erste Ladestation ist fertig

Am 16.06.2020 war es endlich soweit. Die erste Ladestation auf unserem Betriebshof in der ...weiterlesen

Alle Artikel
Betriebshof-Neubau Werftstraße
Betriebshof-Neubau Werftstraße

Von Mai 2019 bis voraussichtlich Juni 2021 wird unser Betriebshof in der Werftstraße fit für die Elektromobilität gemacht.

Schulung Fahrpersonal Teil 1
Schulung Fahrpersonal Teil 1

Unser Fahrpersonal wird auf einem Vorführfahrzeug in allen Belangen geschult. Die erste Schulung wurde im August 2020 erfolgreich abgeschlossen. Eine weitere Schulung auf den betriebseigenen Serienfahrzeugen startet im September 2020.

Ladeinfrastruktur Adalbertstraße (3 Ladepunkte)
Ladeinfrastruktur Adalbertstraße (3 Ladepunkte)

Ab März 2020 begannen die Arbeiten in der Adalbertstraße zur Errichtung einer Ladestation. Diese wird am 14.09.20 offiziell eingeweiht und in Betrieb genommen.

Lieferung der E-Busse
Lieferung der E-Busse

Ab September 2020 bis Mai 2021 werden voraussichtlich jeden Monat 5 Busse ausgeliefert und an die KVG übergeben.

Ladeinfrastruktur Rungholtplatz (4 Ladepunkte)
Ladeinfrastruktur Rungholtplatz (4 Ladepunkte)

Seit Juli 2020 sind die Arbeiten am Rungholtplatz in vollem Gange. Hier werden 4 Ladestationen aufgebaut. Die voraussichtliche Fertigstellung ist im Oktober 2020.

Ladeinfrastruktur Wik, Kanal (3 Ladepunkte)
Ladeinfrastruktur Wik, Kanal (3 Ladepunkte)

Voraussichtlich im Oktober 2020 starten die Arbeiten zur Ausrüstung der Haltestelle Wik, Kanal mit Ladeinfrastruktur.

Ladeinfrastruktur Narvikstraße (2 Ladepunkte)
Ladeinfrastruktur Narvikstraße (2 Ladepunkte)

Mitte 2021 soll die Haltestelle Narvikstraße mit 2 Ladepunkten ausgerüstet werden.

Ausschreibung Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur (E-Bus 2.0)
Ausschreibung Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur (E-Bus 2.0)

Bereits seit einiger Zeit läuft die Ausschreibung für weitere E-Busse und die zugehörige Ladeinfrastruktur. Diese soll voraussichtlich im Januar 2021 abgeschlossen sein.

Ausrüstung des Betriebshofes mit 20 Ladepunkten
Ausrüstung des Betriebshofes mit 20 Ladepunkten

Mitte des Jahres 2021 soll unser Betriebshof mit 20 weiteren Ladepunkten ausgerüstet werden.

Lieferung von 29 weiteren E-Bussen
Lieferung von 29 weiteren E-Bussen

Voraussichtlich im Jahr 2021 werden 29 weitere E-Busse bei der KVG in Dienst gestellt.

Linien
Ladestationen
Planung/Bau
Endhaltestelle
VDL E-Bus
Volvo Hybridbus
E-Kleinfahrzeuge

E-Fuhrpark

Unsere neuen VDL E-Gelenkbusse steigern den Fahrgastkomfort noch einmal erheblich.

Die Fahrzeuge sind u. a. mit USB-Ladebuchsen, Klimaanlage, einem hellen Innenraum-Design, Video-Überwachung sowie modernsten Sicherheitssystemen wie z.B. dem Abbiege-Assistenz-System Mobileye ausgestattet.

Der Bus verfügt über 65  Steh- und 49 Sitzplätze inklusive einiger Klappsitze sowie zwei Plätze für Rollstühle. Selbstverständlich ist auch ein kostenfreies WLAN an Bord verfügbar.

Die Batterien für den Antrieb werden sowohl auf dem Betriebshof als auch an einigen Endhaltestellen in kurzer Zeit geladen. Der Bus fährt rein elektrisch, lediglich die Heizung für den Fahrgastraum wird noch mit fossilen Brennstoffen betrieben. Dieses erfolgt bei Außentemperaturen unterhalb von -5 Grad Celsius und nur als Rückfallebene, um die Reichweite sicherzustellen. Ziel ist als Brennstoff GTL (Gas-to-liquid) zu nutzen.

VDL E-BusVDL E-Bus
InnenraumInnenraum
USB-Ladebuchsen und MehrzweckstellflächeUSB-Ladebuchsen und Mehrzweckstellfläche
Heckansicht inkl. MobileyeHeckansicht inkl. Mobileye
Gesamtlänge
18.750 mm
Gesamtbreite
2.550 mm
Gesamthöhe
3.512 mm
Leergewicht
ca 19.300 kg
Techn. zulässiges Gesamtgewicht
29.000 kg
Kapazität (Personen)
ca 116
Leistung Zentralmotor
210 KW
HighPower Batterie
4 x 42 kWh

Unsere Volvo Hybridbusse warten mit einem hohen Komfort für die Fahrgäste auf. Neben einer Klimatisierung und Videoüberwachung sind bei den Fahrzeugen der jüngsten Baureihe auch mit einem Abbiege-Assistenz-System des Herstellers Mobileye versehen. 

Die Hybridbusse verfügen über einen Elektromotor, welcher z.B. beim Anfahren an Ampeln oder aus Haltestellen genutzt wird. Da die Batterien nur über eine sehr begrenzte Kapazität verfügen wird nach kurzer Zeit der Dieselmotor zugeschaltet. Die Batterien werden beim Fahren durch Rekuperation (Bremsenergie-Rückgewinnung) und durch den Dieselmotor aufgeladen. Somit erreichen wir eine Reduzierung des Kraftstoff-Verbrauches im Vergleich zu einem Dieselbus von nachweislich 24 %. Dies entspricht pro Bus und Jahr ca. 10.000 Litern Diesel.

Volvo Bus bei NachtVolvo Bus bei Nacht
Gesamtlänge
18.739 mm
Gesamtbreite
2.550 mm
Gesamthöhe
3.280 mm
Leergewicht
18.500 kg
Techn. zulässiges Gesamtgewicht
29.000 kg
Kapazität (Personen)
ca. 154
Leistung Dieselmotor
177 KW
Leistung Elektromotor
130 KW
Lithium-Ionen Eisenphosphat Batterie
9 KWh

In unserem Fuhrpark befinden sich nicht nur E-Busse - auch weitere Fahrzeuge sind bereits auf Elektro-Antrieb umgestellt. 

  • 2 Renault ZOE
  • 1 Leitstellen-Funkwagen (Nissan e-NV 200)
  • 1 E-Golf
  • 1 Renault Kangoo E

Fotos der Fahrzeuge folgen in Kürze.

Ladeprozess

Wie kommt der Strom in die Batterien im Bus?

Die derzeit im Einsatz befindlichen E-Busse werden auf dem Betriebshof in der Werftstraße sowie an den Endhaltestellen Adalbertstraße, Rungholtplatz und Wik, Kanal geladen. Die Ladung erfolgt über einen Pantographen (Stromabnehmer), welcher vom Dach des Busses ausgeklappt wird und sich automatisch mit der sich in der Haube befindlichen Ladeeinheit verbindet. Erst nach einer erfolgreichen Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeeinheit startet der Ladevorgang.

Zur Ladung des Busses werden sogenannte High-Power-Charger genutzt, welche mit einer Leistung von bis zu 450 KW den Bus innerhalb von wenigen Minuten voll aufladen. 

Sicherheit

Strom? Aber sicher!

Beim Betrieb eines E-Busses fließen sehr hohe Ströme (450 KW Leistung aufgeteilt in 700 Volt mit 600 Ampere Gleichstrom) - der Betrieb ist jedoch in vielerlei Hinsicht sicher - sogar eine Berührung der Ladehaube während des Ladens ist ungefährlich.

Alle Komponenten sind nach strengen Vorgaben geprüft. Im Bus selbst gibt es eine automatische Brandmelde-Anlage bzw. Löscheinrichtung im Falle eines Brandes. Die Batterien werden durch ein besonderes Management-System überwacht. Bevor unsere Mitarbeiter*innen an den Fahrzeugen arbeiten dürfen, müssen sie extra Schulungen beim Hersteller ablegen (sog. "Hochvoltschulungen"). Auch die Kolleg*innen der Kieler Berufsfeuerwehr wurden gesondert in die Besonderheiten eines E-Busses im Falle eines Brandes unterwiesen. Unser Fahrpersonal wurde ebenfalls intensiv in die Bedienung der Fahrzeuge und ihre Besonderheiten eingewiesen. 

Beim Ladevorgang fließt der Strom über den Pantographen von der Ladestation direkt in die Akkus im Fahrzeug, unsere Mitarbeiter*innen müssen hierfür nicht einmal aussteigen sondern lediglich einen Knopf im Armaturenbrett betätigen.

Die Batterien der Fahrzeuge sind als "nicht brennbar" einzustufen, da besondere Materialien die Zellen sicher abkapseln und die Batterieblöcke mit einer speziellen Flüssigkeit umgeben sind, welche bei einem Brand oder einer Deformation im Falle eines Unfalles die Zellen schützen.

Im Fazit ist festzustellen, dass keine höhere Gefahr von einem Batteriebus dieser Bauweise als von einem Dieselbus ausgeht.

Strom

Für Kiel unter Strom

Die Beschaffung der Strommengen für die Fahrzeuge ist eine weitere neue Herausforderung für die KVG im Zuge der Einführung der Elektromobilität im ÖPNV. Natürlich werden die Fahrzeuge mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt. Dies erfolgt über unseren Versorgungspartner Stadtwerke Kiel bereits heute für den gesamten Strombedarf der KVG – und künftig auch für die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge. Während ohne die Versorgung der E-Busse im Monat bis zu 60.000 kWh Strom von der KVG abgenommen werden, werden es künftig je Gelenkbus rund 10.500 kWh und je Normalbus rund 7.800 kWh im Monat sein. Bei 45 Gelenkbussen und 20 Normalbussen bis Ende 2021 wird der monatliche Strombedarf der KVG damit verzehnfacht. Im Gegenzug sparen wir mit den 65 Fahrzeugen rund 2 Mio. Liter Diesel und damit 5,4 Mio. Kg CO² ein. Ein wichtiger Beitrag für unser Klima.

Dokumente

Zum Weiterlesen...

Im Folgenden finden Sie einige Dokumente rund um das Thema Einführung der E-Mobilität in Kiel.

Hierzu zählt zum Einen der Sachstandsbericht der KVG sowie die einzelnen Ratsbeschlüsse der Landeshauptstadt Kiel zum 5. Regionalen Nahverkehrsplan als auch zur E-Mobilität. 

 

 PDF1. Sachstandsbericht KVG Januar 2020
 PDFBeschluss der Ratsversammlung 5. RNVP
 PDFBeschluss der Ratsversammlung E-Mobilität
 PDFÖkostrom-Zertifikat der Stadtwerke Kiel
  

FAQ

Häufig gestellte Fragen rund um die E-Mobilität
 

Die Linien 6, 11, 22 und 32 werden im ersten Schritt mit E-Bussen bedient. Mit wachsender Flotte wird auch das Bediengebiet ausgeweitet. Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten.

Die beiden ersten Schritte zur Umwandlung der Flotte beinhalten einen kontinuierlichen Zugang ab September 2020 bis Ende 2021 von insgesamt 45 Gelenkbussen und 20 Standardbussen.

Wir planen eine Umstellung im Jahr 2030 und um dann zu 100 % elektrisch unterwegs zu sein.

Die neuen Fahrzeuge verfügen - wie auch unsere in den letzten Jahren neu beschafften Fahrzeuge - über ein sehr geräumiges Platzangebot, so sind u.a. zwei Sondernutzungsflächen für Kinderwagen oder zwei Rollstühle vorhanden. Weiterhin sind die Fahrzeuge mit einer Klimaanlage ausgestattet. Neueste Sicherheitseinrichtungen wie Abbiege-Assistenten sorgen für eine erhöhte Sicherheit. An den USB-Steckdosen können u.a. Smartphones geladen werden. Selbstverständlich ist in den Fahrzeugen auch das #SH_WLAN verfügbar. Übrigens: Fahrpreiserhöhungen im Zusammenhang mit gestiegenen Fahrzeuginvestitionen sind nicht geplant.

Durch die E-Busse trägt die KVG ihren Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Landeshauptstadt Kiel und damit für einen sauberen ÖPNV bei. Der CO2-Ausstoß ist bei den neuen Fahrzeugen gleich Null. Auch die Lärmemissionen gehen deutlich zurück, da der E-Bus im Vergleich zu einem herkömmlichen Dieselbus deutlich leiser ist.

Ein Elektrobus ist insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten, z. B. beim An- und Abfahren von Haltestellen oder an Ampeln merklich leiser als ein Dieselbus. Überhören kann man ihn jedoch trotzdem nicht, da z.B. durch die großen Reifen ein deutlich wahrnehmbares Abrollgeräusch entsteht und er über einen Soundgenerator verfügt, der bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h ein genormtes und prägnantes Geräusch erzeugt.

Die Fahrzeuge werden ausschließlich mit Ökostrom geladen. Dieser wird zu 100% aus Wasserkraft erzeugt - somit entsteht bei der Erzeugung kein CO2. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird jährlich durch den TÜV überprüft.

Nein, es geht keinerlei Gefahr von den Ladestationen aus - auch nicht während des Ladevorganges. Auch wenn kein Bus unter einer Ladehaube steht, geht keine Gefahr von dieser Haube aus, da keine Spannung an den Kontaktschienen anliegt. Die Spannung wird erst dann aufgeschaltet, nachdem der dachseitige Pantograph eingedockt ist und eine Kommunikation sowie ein Sicherherheitscheck zwischen Bus und Ladestation stattgefunden haben.

Formular

Kontakt

Wir freuen uns über Fragen, Anregungen oder Feedback zum Thema E-Bus. Nutzen Sie dazu gerne das folgende Kontaktformular.